Als Faustregel gilt, dass eine Aufzugsgruppe für Gebäude mit bis zu 35 Stockwerken ausreicht. Für Gebäude mit mehr als 35 Stockwerken wird eine Einteilung in Gruppen für niedrige, mittlere und große Förderhöhen empfohlen. Hierzu werden Konfigurationen mit Etagenverteilung, Transferebenen und übereinander angeordnete Aufzugsschächte empfohlen. Die oberen Verteilergruppen sind normalerweise über den unteren Verteilergruppen angeordnet und über Schnellläuferaufzüge mit dem Erdgeschoss verbunden. Während der morgendlichen Hauptverkehrszeit teilt das TWIN System den Aufzugsschacht in verschiedene Zonen ein, wodurch sich beide Aufzüge unabhängig voneinander bewegen können.
Fahrgäste mit Fahrziel in der oberen Zone des Gebäudes nutzen die obere Kabine des TWIN über die obere Zugangsebene. Das gleiche Prinzip gilt für die untere Kabine und die untere Zone des Gebäudes. Nach Abflauen des hohen Verkehrsaufkommens am Morgen werden die virtuellen Zonen aufgelöst und beide TWIN Kabinen bedienen den kompletten Aufzugsschacht.
Bei der Installation eines TWIN Systems ist es sinnvoll, die beiden Zugangsebenen mithilfe von Fahrtreppen zu verbinden. So lassen sich die Verkehrsströme in Ihrem Gebäude am effizientesten leiten.